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Artikel mit dem Schlagwort "Südafrika"

URBANARA Summer Lookbook 2012: Neue Inspirationen für euer Zuhause

Rustikal: South African Story #1

Ein gedeckter Tisch in einem rustikalen Hinterhof, ein Bett am Strand der südafrikanischen Atlantikküste und eine Garten-Oase in einem Stadthaus in Kapstadt – diese Motive stehen im Zentrum von unserem Summer Lookbook 2012, das in dieser Woche bei uns eingetroffen ist. Da in dieser Saison viele unserer Produkte in Südafrika gefertigt werden, haben wir sie in ihrer natürlichen Umgebung und vor der beeindruckenden Kulisse Kapstadts in Szene gesetzt. Die bekannteste Stadt Südafrikas begeisterte bei der Produktion mit weiten Stränden, ihrer exotischen Pflanzenwelt sowie stahlblauem Himmel und bildete damit einen wunderschönen Hintergrund für die Präsentation unserer hochwertigen Homeware Produkte und Wohnaccessoires. 

Modern: South African Story #2

Das Besondere ist, dass das Lookbook in drei Varianten erhältlich ist. Ob rustikal, modern oder klassisch – jede Variante spiegelt ein bestimmtes Ambiente wider und soll euch helfen, die passenden Produkte für euren persönlichen Einrichtungsstil zu finden. Neben atemberaubenden Bildern und Tipps, wie ihr Produkte miteinander kombinieren könnt, erhaltet ihr zusätzlich einen Einblick in die kulinarischen Spezialitäten dieser faszinierenden Region.

Klassisch: South African Story #3

Die drei Varianten des kostenlosen Lookbooks könnt ihr ganz einfach unter lookbook@urbanara.de bestellen. Außerdem könnt ihr hier einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Südafrika Shootings werfen. Viel Spaß dabei!

 

Sommershooting in Südafrika: Claire’s Reisetagebuch

Ankunft in Kapstadt

Samstag: Auf an die Südspitze Afrikas! Mit dem Flieger geht‘s von Berlin-Tegel nach Kapstadt.

Sonntag: Ankunft in Kapstadt, es ist noch früh am Morgen. Zum Glück kommen alle 5 Koffer gefüllt mit unserer Sommerkollektion durch den Zoll. Am Flughafen werden Ben und ich von Gui, dem Produzenten des Shootings, abgeholt und fahren gemeinsam zum Hotel. Dort angekommen beginnt Assistentin Natalie bereits eifrig, die Sachen auszupacken und für das Shooting zu sortieren. In der Zwischenzeit sammeln wir Fotograf Robbert und Stylistin Siri ein und starten mit der Besichtigung der verschiedenen Locations. Insgesamt sechs hatte Robert im Vorfeld ausgesucht. Nun stehen wir vor der Qual der Wahl, denn letztlich sind alle atemberaubend schön. Schweren Herzens entscheiden wir uns für drei Locations: Eine  mediterrane Landhaus-Villa, ein wunderschönes Haus mitten in Kapstadt und ein Sommer-Strandhaus direkt am Atlantik. +++ 18.30h: Wir fahren zurück ins Hotel und gönnen uns eine kurze Erfrischung. Noch steht das Modelcasting auf dem Programm. Uns wird eine Auswahl an internationalen Models vorgestellt, letztendlich entscheiden wir uns für die bezaubernde Alessandra aus Italien +++ Später am Abend: Schnell noch einen Happen im Restaurant um die Ecke und schon falle ich ins Bett.

Montag: 8 Uhr morgens, Abfahrt zur ersten Location, das Shooting beginnt. Die Location ist wirklich atemberaubend – eine Villa mit mediterranem Flair, dazu ein wunderschöner Garten und (was will man mehr?) ein traumhafter Ausblick auf den Tafelberg. Wir erfahren, dass der Besitzer nicht irgendwer, sondern der ehemalige Herausgeber der Elle Decoration South Africa ist. Beim Rundgang durch die Villa fällt mir auf, dass die Einrichtung viel Liebe zum Detail aufweist und sich in allen Winkeln des Hauses kleine Schmuckstücke verstecken. Aber zum Staunen bleibt wenig Zeit, wir müssen uns mit dem Aufbau des Settings beeilen, bevor das Licht sich dreht. Den Charme des mediterranen Innenhofes nutzen wir, um unsere klassischen Kollektionen zu fotografieren – von der Kollektion Cordes shooten wir den weißen Tischläufer auf einem rustikalen Holztisch, für die Inszenierung des Bettwäsche-Sets wählen wir das Outdoor-Bett, das vor einer alten Mauer steht und perfekt zum zeitlosen Design der Kollektion passt. Besonders begeistert bin ich von der Hängematte aus Holz, auf der wir unsere Leinen-Bettwäsche Beaulieu drappieren. Ein weiteres Highlight des Hauses: Das Badezimmer mit Vintage-Flair, wo wir die Baumwoll-Handtücher aus der Kollektion Tocha in Szene setzen.

Während des Shootings

Dienstag: Und täglich grüßt das Murmeltier – wir starten wieder um 8 Uhr morgens. Ich bin immer noch begeistert von der zweiten Location, einem wunderschönes Haus mitten in Kapstadt. Gui erzählt mir, dass das Haus einem ehemaligen Fotografen gehöre. Mit seinem weißen Anstrich und der modernen und minimalistischen Einrichtung eignet es sich perfekt für unsere luxuriöse Bettwäsche-Kollektionen. Im Haus entdecken wir ein Zimmer, das einen wunderschönen Ausblick auf den Swimmingpool und die Natur bietet. Hier shooten wir das Satinbettwäsche-Set aus der Kollektion Augusta und kombinieren den weißen Bettdeckenbezug mit den warmen Brauntönen der Kaschmirdecke Kulan. Weiter hinten im Garten gibt es eine Outdoor-Badewanne, geschützt von einem Dach aus Baumstämmen und auswuchernden Efeuranken – ideal für ein weiteres Bade-Setting. Nach dem gemeinsamen Mittagessen muss sich Ben auf den Weg zum Flughafen machen,  der Flieger nach Berlin und der normale Joballtag wartet.

Mittwoch: Unser letzter Arbeitstag bricht an. Wir shooten in unserer dritten Location, dem Strandhaus, welches eine Stunde entfernt von Kapstadt direkt am West Beach liegt. Ein klassisches, weißes Sommerhaus aus Holz, schlicht aber stilvoll eingerichtet, die windgefegte Atlantikküste unmittelbar vor der Haustür – ein Traum! Ich möchte hier leben!

"Ich möchte hier leben!"

Heute ist der härteste Tag, der Zeitplan ist eng. Es ist Alessandras letzter Arbeitstag und die Liste mit den Motiven, die wir fotografieren wollen, ist sehr lang. Deshalb starten  wir bereits um 6.30 Uhr in aller Früh und fahren im Konvoi zum Strandhaus. Es ist ein wunderschöner Sommertag, doch leider sehr windig am Strand. Man spürt, dass sich der Sommer langsam dem Ende neigt. Als unser Make-Up Artist Laura gerade Alessandra in die Maske ruft, bemerken wir: Mist, wir haben das Kinderbett in Kapstadt vergessen! Seufz! Gui (der Engel) fährt zurück, um es zu holen. In der Zwischenzeit versuchen wir zu improvisieren und kleinere Settings vorzubereiten.

Am Set

Gui’s Assistent Pele bemalt bereits mehrere Bambusstämme für das finale Shooting des Bettes am Strand. Schon bei der Besichtigung ein paar Tage zuvor war ich mir sicher, dass  unsere edle blau-weiß gestreifte Satinbettwäsche Nashua sowie die Hamam-Badetücher und Bademäntel sehr gut zum Flair des Strandhauses passen. Auch die Kinderbettwäsche Vanino fügt sich wunderbar in die maritime Umgebung ein. Als Siri die Tischdecke aus der Kollektion Hanstholm auf dem Terassentisch arrangiert und Robbert mich einen ersten Blick auf die Aufnahmen werfen lässt, verschlägt es mir fast den Atem: Die Fotos sehen umwerfend aus. Am späten Nachmittag entscheiden wir uns, das warme Licht der Abendsonne auszunutzen, um die letzten drei Settings zu fotografieren. Mit einer Tasse Tee in den Händen warten wir gemeinsam auf den Sonnenuntergang. Plötzlich ziehen schwarze Wolken am Himmel auf und ich verschlucke mich fast an meinem Tee, als ich sehe, dass der Himmel immer dunkler wird. Bitte nicht, denke ich, das soll doch unser schönster Shoot werden. Das Team ist sichtlich enttäuscht. Doch dann: SONNEEE! Alle springen auf und laufen durcheinander, um den kostbaren Moment zu nutzen. Es klappt, ein Glück.

Und auf einmal ist das Shooting vorbei. Wir packen alles zusammen und fahren zurück nach Kapstadt. Was für ein wundervolles Team, denke ich, als ich beim gemeinsamen Abendessen meinen Blick durch die Runde schweifen lasse. Jeder einzelne hatte sich in den vergangenen Tagen unglaublich motiviert gezeigt und jeder wusste genau, was im richtigen Moment zu tun war. Teamwork forever.

Donnerstag: Kurzer Check der Flugtickets – mein Flieger geht um die Mittagszeit. Ich freu mich total, dass Gui mir nach dem Frühstück noch die Wochenmärkte in Kapstadt zeigt. Dort angekommen entdecke ich wunderschöne, handgemachte Textilien aus Somalia und einige Kikoys, deren leuchtende Farben einfach traumhaft sind. Sie haben eine wunderschöne Struktur und ich bin begeistert, als mir erklärt wird, dass man sie – ähnlich wie Hamamtücher – als Schal oder als Badetuch nutzen kann. Ich beschließe, diese für URBANARA zu sourcen. Auf dem Rückweg kaufe ich im Supermarkt noch ein paar Flaschen südafrikanischen Pinotage und mache mich auf den Weg zum Flughafen. Goodbye, Cape Town!

Blick hinter die Kulissen: Sommer-Shooting in Südafrika

Das URBANARA-Sommershooting

Wir lieben Berlin, wirklich. Aber manchmal könnte am Wannsee das Meer beginnen, der Himmel über Berlin etwas blauer und die Sonne im März um ein paar Strahlen stärker scheinen. Um zu zeigen, wie sich unsere Produkte in ein sommerliches Ambiente einfügen, hatten Ben und Claire den Berliner Regenwolken im März den Rücken gekehrt und sich auf den Weg an die Südspitze Südafrikas gemacht. Im Gepäck: Bettwäsche, Tischsets, Picknickdecken, Hamam-Badetücher und Kaschmirdecken aus der aktuellen URBANARA-Sommerkollektion.

Das Wetter war allerdings nicht der einzige Grund für Südafrika. Dahinter steckte vor allem die Überlegung, das Sommershooting in einem Land durchzuführen, aus dem URBANARA einen Teil seiner Produkte bezieht. „Schließlich sind die Hersteller unserer Mohairdecken wie z.B. der Bloemfontein-Kollektion in Südafrika ansässig und da bietet es sich an, das Land zu bereisen, tiefer in die Kultur einzutauchen und unsere Handelsbeziehungen  zu den südafrikanischen Herstellern zu pflegen“ , erzählte Claire bei ihrer Rückkehr. Vor Ort nutzte sie gemeinsam mit Ben die Gelegenheit, um sich für neue Kollektionen inspirieren zu lassen und geriet ins Schwärmen: „Gerade für das eigene Zuhause und den Outdoor-Bereich gibt es in Südafrika wirklich traumhafte Produkte.”

Und nicht nur das: Claire berichtete, dass die Produktionsfirmen vor Ort speziell für Sommershootings extrem gut ausgerüstet seien. So auch das Team, welches an den vier Tagen von morgens bis abends zur Verfügung stand. Hier das Who-is-Who im Überblick:

Fotograf Robbert: Robbert kommt ursprünglich aus Amsterdam und ist ein typischer Auswanderer.  Mittlerweile wohnt er in Kapstadt, arbeitet das ganze Jahr über mit seinen zwei Assistenten JP und Zack für verschiedene Fotoproduktionen und renommierte Marken.

Fotograf Robbert

Stylistin Siri: Wie Robbert hat es auch Siri nach Kapstadt verschlagen. Als erfahrene Stylistin im Bereich Interior Design war Siri bereits für verschiedene Homeware-Marken tätig. Unverzichtbar für Siri: Ihre hilfreiche Assistentin Natalie.

Stylistin Siri

Produzent Gui: Als echter Südafrikaner kennt sich Gui an der Südspitze Afrikas bestens aus. Er verantwortete die gesamte Organisation des Shootings, vom Location Scouting, dem Booking der Models bis hin zur Beschaffung der Requisiten und Versorgung des Teams mit Snacks und Sonnencreme. Nach Claires Schilderungen zufolge wäre das Team ohne Gui und seinem Assistenten Pele wahrscheinlich zwischendurch verhungert und um einige Sonnenbrände reicher.

Produzent Gui und Assistent Pele bei der Arbeit

Model Alessandra: Alessandra ist gebürtige Italienerin und gerade für einige Zeit in Kapstadt, um für verschiedene Kunden zu arbeiten und ihr Portfolio mit Sommer-Aufnahmen zu erweitern.

Ciao Alessandra!

Vervollständigt wurde das Team durch Make-Up-Artist Laura und Claire, die während des Shootings als Art Director fungierte. Ausgewählt wurden drei verschiedene Locations: 1. Eine Landhaus-Villa in mediterranem Stil und einem traumhaften Ausblick auf den Tafelberg 2. Ein wunderschönes Haus mitten in Kapstadt – urbanes Flair mit moderner, minimalistischer Einrichtung inklusive Pool und Garten, 3. Ein klassisches weißes Sommer-Strandhaus, schlicht aber stilvoll eingerichtet und direkt am Atlantik.

Haus am Meer

Nach knapp einer Arbeitswoche in Kapstadt kehrten Ben und Claire erschöpft nach Berlin zurück. Für unser Team gab es südafrikanischen Wein und eine erste Vorschau auf die Lifestyle-Fotos aus Kapstadt. Auf die mehrmals gestellte Frage “Wie war’s” berichtete Claire: „Es war wirklich harte Arbeit, aber eine tolle Erfahrung und es hat sich wirklich gelohnt!“ Die beliebteste Frage: „Und wie war’s mit fünf Koffern gefüllt mit Produkten durch den Zoll zu müssen?“ Vielsagendes Schweigen bei Ben. Claire: “Don’t ask!”

Falls ihr Lust auf einen Hauch Südafrika habt – bereits morgen könnt ihr die neuen Lifestyle-Fotos auf unserer Website bewundern. Und nächste Woche gibt es außerdem einen exklusiven Einblick in Claires Reisetagebuch!