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4 Webarten

Materialien wie Wolle, Baumwolle oder Seide können in vielen verschiedenen Webarten gewoben sein. Diese ergeben sich aus der Verkreuzung von Schuss- und Kettfäden und lassen unterschiedliche Muster und Strukturen entstehen. Das Webmuster kennzeichnet ganz wesentlich die Optik und den Charakter des Gewebes.


Wir stellen Ihnen vier verschiedene Webarten vor:



01
Flachgewebe: Als Flachgewebe werden alle Gewebearten ohne Flor bezeichnet. Der Stoff bleibt daher zweidimensional, wobei die Oberfläche von glatt bis stark strukturiert variieren kann. Je nach Grundbindung und Fadensystem können diverse Muster entstehen. Mit verschiedenfarbigen Kett- und Schussfäden oder zusätzlichen Effektgarnen sind der Kreativität keine Grenze gesetzt.  
02
Satin: Das Besondere an Satin ist seine Zweiseitigkeit, wovon eine Seite eine besonders glatte, je nach Material sogar glänzende, Oberfläche aufweist. Das Gewebe wird in Atlasbindung verwoben, wobei die Kett- und Schussfäden nicht abwechselnd, sondern in längeren Abständen übereinandergelegt werden. Das Gewebe ist dadurch besonders weich und glatt.
03
Jacquard: Der Jacquard ist eine Bindungstechnik, bei der durch die Steuerung der einzelnen Kettfäden filigrane und detailreiche Muster kreiert werden. Oft werden glänzende Effektgarne in das Muster eingearbeitet, die zusätzlich eine besonders hochwertige Optik verleihen.
04
Panamabindung: Die Panamabindung ist eine Variante der Leinwandbindung, wobei die Fäden nicht einzeln, sondern gleich zwei oder mehrere verkreuzt werden. Es entsteht, insbesondere bei verschiedenfarbigen Kett- und Schussfäden, ein Schachbrett- oder Würfelmuster.

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