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Der richtige Rahmen

Bei einem Kunstwerk spielt nicht nur das Motiv, sondern auch der Rahmen eine wesentliche Rolle - doch die Wahl kann ganz einfach sein. Im Interview erklärt unser Rahmenbauer Mark Blackburn, worauf es ankommt und wie Sie Ihre Bilder im Handumdrehen aufhängen.

Wie findet man den richtigen Rahmen und muss der Stil zum Kunstwerk passen?

Das Wichtigste bei der Rahmenwahl ist das zu rahmende Werk und der Ort der Aufhängung. Das Bildmotiv und der Stil des Rahmens sollten aufeinander abgestimmt sein: Moderne Kunst macht sich besonders gut in einer schlichten Fassung, wie einer schwarzen oder weißen Umrahmung, im Gegensatz zu einem traditionellen Rahmen. Auch die Rahmenfarbe sollte bewusst gewählt werden, nicht nur hinsichtlich des Motivs auf dem Bild, sondern vor allem in Bezug auf den Ort der Aufhängung. Das Kunstwerk, der Rahmen und der Einrichtungsstil müssen natürlich nicht perfekt zusammenpassen, Hauptsache sie erzeugen einen harmonischen Gesamteindruck. Unsere Rahmen variieren von klassisch traditionell bis puristisch modern. Der Bilderrahmen Osborne aus Eschenholz ist mit seiner feinen Maserung und schlichten Form eine Kombination aus alt und neu, während der einfache Osborne Rahmen mit einer glatten Oberfläche noch moderner wirkt. Komposition und Anordnung sind ausschlaggebend, daher empfehlen wir, bevor ein Nagel in die Wand geschlagen wird, das Bild abwechselnd an die Wand zu halten und mit einem Abstand zu betrachten. Nehmen Sie sich ruhig ein paar Minuten Zeit, um das Werk und die Umgebung auf sich wirken zu lassen – vor allem wenn Sie mehr als ein Bild aufhängen. Verteilen Sie die Werke und lassen Sie sich Zeit, so treffen Sie bestimmt die richtige Entscheidung und können sich in Ruhe vorstellen, wie die Kunstwerke an der Wand zusammen wirken.

Gerahmte Kunstwerke verleihen den Wänden besonders schöne Akzente. Was sind Ihre Tipps für das richtige Rahmenarrangement zu Hause?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es zu zweit immer mehr Spaß macht ein Bild aufzuhängen. Vier Hände halten mehr als zwei und eine zweite Meinung ist oft sehr hilfreich.

Die einzige Regel ist, dass Sie Ihre Bilder möglichst nicht sehr viel höher oder niedriger als Ihre Augenhöhe hängen

Nun können Sie sich auf die Feinheiten konzentrieren und Ihren Helfer bitten, das Bild auf verschiedenen Positionen zu halten. Die einzige Regel ist, dass Sie Ihre Bilder möglichst nicht sehr viel höher oder niedriger als Ihre Augenhöhe hängen und die Größe des Werkes der Größe der Wand anpassen, also kleine Bilder nicht auf zu große Wände und große Bilder nicht auf kleine Wände. Wenn Sie Ihr Werk über einem Tisch, Bett oder Sofa hängen möchten, achten Sie auf die Augenhöhe und hängen Sie es nicht zu hoch. Wenn Sie mehrere kleinere Bilder kombinieren möchten, ist ein einfacher Trick, sie zunächst auf dem Boden zu arrangieren. Die Maße und Abstände lassen sich dann ganz einfach auf die Wand mit einem Bleistift übertragen. Alternativ können sie auch die Rahmengrößen aus Pack- oder Geschenkpapier ausschneiden und sie als Platzhalter an die Wand kleben bis die Komposition steht. Diese Methode eignet sich besonders, wenn man allein arbeitet oder viele kleine Bilder kombinieren möchte. Achten Sie bei der Anbringung der Haken und Nägel auf die Lichtschalter und Steckdosen im Raum, damit Sie in der Wand kein Stromkabel treffen.

Die Rahmen werden von Ihnen von Hand gearbeitet und dabei achten Sie besonders auf die Details. Was gehört zum Herstellungsprozess eines Rahmens?

Jeder Rahmen landet zunächst auf einer Liste mit allen Rahmen, die wir täglich anfertigen. Unsere Experten berechnen daraufhin die nötige Leisten-Anzahl und wählen Sie in unserem Lager aus. Alle Leisten werden dann auf der Arbeitsplatte ausgelegt, auf Unebenheiten und Fehler untersucht und mit farbigem Klebeband markiert. So kann man beim Zuschneiden darauf achten, nur die optimalen Bereiche weiter zu verarbeiten. Dadurch kontrollieren wir nicht nur von Anfang an die Qualität unserer Rahmen, sondern reduzieren auch unnötige Materialverluste. Danach wird der Rahmen gestärkt. Der Rahmenbauer legt dafür alle vier Rahmenseiten zusammen und bessert die schwarzen oder dunklen Rahmenecken farblich passend aus. Mit Holzkleber werden die Ecken nun fixiert, bevor sie in einer extra Maschine zusammengenagelt und verstärkt werden. Die fertigen Rahmen werden erneut kontrolliert und gereinigt, um dann weiter in der Kunstwerk-Rahmung verarbeitet zu werden, bevor sie auf das Bild treffen, dem sie ein geschütztes Zuhause geben.

Wir teilen die Achtsamkeit und den Respekt für nachhaltige Materialien, denn Sie verwenden fast ausschließlich nachhaltige Ressourcen und versuchen, Abfälle weiter zu verwerten. Erzählen Sie uns ein bisschen, was Nachhaltigkeit bei Ihrer täglichen Arbeit für eine Rolle spielt?

Uns ist bewusst, dass die Ressourcen unserer Umwelt nicht unendlich sind und wir nehmen daher unsere soziale und moralische Verantwortung für umweltfreundliche Maßstäbe wahr, die weitergehen als vom Gesetz verlangt wird. Wir arbeiten sehr effizient und Abfall reduzierend mit unseren Materialien, wodurch wir ungenutzte Reste reduzieren. Wir finden es wichtig, so viel wie möglich wieder zu verwerten und nutzen, wenn möglich, ausschließlich nachhaltige Ressourcen.

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