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Second-Hand aus erster Hand

Mar-den sind Frances, Charlie und Alex. Die drei verkaufen in Ihrem Online-Shop Möbel aus dem 20. Jahrhundert, weil sie Einzelstücke schätzen und ehren möchten. Mit ihrer Auswahl treffen sie den Stil und Geschmack von Individualisten, die Ihrem Zuhause eine persönliche Note verleihen möchten und keine Lust auf Massenproduktionen haben. Wir freuen uns mit einem Interview einen Einblick in die inspirierende Welt von Mar-den zu bekommen.

Frances, erzähl uns ein bisschen mehr über euch. Wie ist Mar-den entstanden?

Die Idee zu Mar-den begann im Garten von Alex letzten Sommer, mit einem Gespräch über unsere Vision eines coolen Online-Shops für Möbel aus dem 20. Jahrhundert in einem kleinen Studio auf der anderen Straßenseite. Schließlich haben wir uns in einem Wohn- und Arbeitsloft im Londoner Queen’s Park wiedergefunden. Wir haben allerdings schnell gemerkt, dass wir Unterstützung brauchen und unseren Freund Charlie mit ins Boot gezogen. Als Dreiergespann verwirklichen wir nun weiter unsere Idee eines Konzepts, das wir lieben, eben Möbel und Design aus dem 20. Jahrhundert, und das ganze frisch und schlicht umgesetzt.

Wir haben immer die Augen offen, um Dinge zu finden, die uns besonders gefallen

Worauf achtet ihr genau, wenn ihr nach neuen Produkten sucht? Was sind die besonderen Qualitätsmerkmale?

Wir haben immer die Augen offen, um Dinge zu finden, die uns besonders gefallen. Wir schauen in jede Ecke, umso schmutziger und staubiger, desto besser, denn das macht einen einzigartigen Fund noch schöner. Wir interessieren uns für Dinge, die schön aber auch nützlich sind. Wir haben mit einem großen Netz angefangen und alles eingefangen, was uns gefallen hat aber mit der Zeit sind wir immer fokussierter geworden und konzentrieren uns nun mehr auf Design aus den 1930er bis 1950er Jahren – Wir lieben Bauhaus und alles, was dazugehört. Im Berliner Stadtteil Kreuzberg haben wir im Juni für einen Monat einen Pop-up Shop eröffnet und eine Menge wunderschöner deutscher Fundstücke mit zurückgebracht. Wir achten natürlich darauf, dass die Stücke in gutem Zustand sind oder zumindest leicht zu reparieren. Und wir lernen stetig dazu und haben natürlich, wie jeder, auch schon mal daneben gegriffen. Viele Möbelstücke haben keinen Hinweis, wer es gebaut hat, daher raten wir jedem sie selbst in die Hand zu nehmen, hochzuheben, sich draufzusetzen, sie zu bewegen und sich selbst ein Bild von der Qualität zu machen.

Was sind aus eurer Sicht die wichtigsten drei Einrichtungsstücke, die in keiner Wohnung fehlen dürfen?

Das Schöne daran in einem Team zu arbeiten ist, dass jeder von uns einen anderen Geschmack hat. Deswegen haben wir mittlerweile auch so viele Möbel, denn einige unserer Stücke passen nur zu einem ganz persönlichen, individuellen Stil. Es gibt kein Rezept für die richtige Möbelauswahl, denn wir leben alle in unterschiedlichen Räumen und die Variationsmöglichkeiten sind unendlich – London hat allein so viele unterschiedliche Wohnungen und Häuser und in jedem Zuhause andere Möbelstücke. Aber es gibt natürlich ganz besondere Stücke wie der Bentwood Stuhl aus dem Jahr 1938 von Jindrich Halabala, einem tschechischen Designer – Das ist einer unserer Lieblinge. Und wer ein Bauhaus Original ergattern kann, ist ein absoluter Glückspilz! Für den Anfang empfehlen wir einen Bentwood Stuhl aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, eine Magneto-ähnliche Stehlampe oder ein großer runder Art déco Spiegel.

Manche Möbel sind ja doch mit einer Investition verbunden, wie pflegt man die Stücke am besten?

Wir empfehlen die Stücke so zu nutzen, wie sie vorgesehen sind – Die einzigartigen Designs des 20. Jahrhunderts haben die Strapazen der Zeit bisher ja auch gut überstanden.

Manchmal kann ein Raum voll von Second-Hand Möbeln auch wie ein Flohmarktstand wirken. Wie setzt man Vintage Möbel im eigenen Zuhause besonders gut in Szene?

Es ist wichtig, schönem Design genügend Raum zum Atmen zu lassen. In diesem Sinne ist weniger mehr. Und zu viel Holz kann Räume manchmal erdrücken. Es ist also empfehlenswert verschiedene Epochen zu kombinieren und auch beim Material auf eine gute Mischung zu achten. Genau aus diesem Grund verkaufen wir Möbel aus dem 20. Jahrhundert. Wir mögen die Kombination aus industriellen und auf die Funktion reduzierten Bauhaus-Stücken mit hübschen Art déco Lampen und Spiegeln.

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